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Work-Life-Balance
Der Schlüssel zu einem erfülltem Leben?

Ein Massage Termin Freitag morgen 9:30 Uhr. Das ist schon eine ziemlich perfekte Art, in den (Arbeits-)Tag zu starten. Mit einer fixen Arbeitszeit von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr ist das in jedem Fall nicht zu vereinbaren.
Während ich also auf der Massage-Liege lag, meine Kosmetikerin mir zuerst einmal ein Peeling auftrug und mich dann 20 Minuten allein ließ, hätte ich einfach nur entspannen sollen – so sagte sie es jedenfalls zu mir. Doch dann fingen sie an – diese Stimmen in meinem Kopf: Schnell noch eine WhatsApp-Nachricht an einen Kunden geschrieben, bis zum Termin um 11:00 Uhr muss ich unbedingt hier fertig sein, die eine Rechnung ist schon seit 2 Tagen fällig, ich hoffe, unsere Kundin zahlt bald.
Klingt irgendwie nicht sehr entspannt. Und das schon gar nicht, wenn man sich eine ausgewogene Work-Life-Balance so vorstellt, dass Job und Leben (wie das zu verstehen ist, weiß ich auch noch nicht so recht) in einem vollkommenen Gleichgewicht sind.

Work-Life_BalanceIst es möglich eine perfekte Work-Life-Balance zu haben?

Ich habe mir einfach einen Massage Termin gegönnt, in der Zeit, in der ich für gewöhnlich auch für Kunden erreichbar bin. Und ich bin eine selbstständige Mama. Für mich gibt es keine klassische Trennung zwischen Leben und Arbeit. Wie soll das auch funktionieren? Ist die Zeit in der ich arbeite, nicht auch meine Lebenszeit? So ganz verstehe ich das Konzept einer guten Work-Life-Balance nicht – zumindest dann nicht, wenn ich Freizeit und Arbeit vollkommen getrennt voneinander betrachten soll. Für mich ist alles Lebenszeit und ich möchte mich so gut es geht, immer wohl, glücklich und zufrieden fühlen. Natürlich muss ich immer Abstriche machen und zwar in jedem Lebensbereich. Doch ich denke, das ist normal und richtig.
Ich liebe mein Leben, meine Ehe, mein Muttersein, mein Frausein, meinen Job und trotzdem strapaziert mich jeder einzelne Aspekt meines Lebens manchmal sehr. Und um ganz ehrlich zu sein, fühlt es sich niemals so an, als wäre alles in einem Gleichgewicht. Ich frage mich, ob es überhaupt möglich ist eine perfekte Work-Life-Balance zu haben, oder ob es nicht viel mehr so ist, dass es sich hierbei um einen Mythos handelt. Ein Mythos, durch den wir uns selbst noch unter Druck setzen, als dass er zur Entspannung und Ausgeglichenheit führt.
Ist es nicht vielmehr so, dass das ständige Streben nach Ausgeglichenheit zu jedem Zeitpunkt und in jedem Aspekt unseres Lebens uns das Gefühl gibt zu versagen, wenn wir diese nicht erreichen?

Wann befinden wir uns in einem Gleichgewicht?

Ich kann mich ehrlich nicht daran erinnern, wann sich mein Leben in einem vollkommenen Gleichgewicht befunden hat. In vielen Momenten dreht sich alles um meinen Job – wirklich alles. In anderen Momenten bin ich ausschließlich Mama eines 3 Jährigen kleinen Superhelden und dann gibt es die Momente, in denen ich komplett abschalte und in denen wir uns als Ehepaar genießen.

Ist das Konzept Work-Life-Balance ein Mythos, durch den wir uns selbst noch unter Druck setzen, als dass er zur Entspannung und Ausgeglichenheit führt?Aber niemals, bekomme ich das alles zur gleichen Zeit hin. Ich wüsste auch gar nicht, wie ich das schaffen sollte. Wenn ich eigentlich relaxen sollte, mache ich mir Gedanken über, E-Mails, Telefonate, Abschlüsse, Kindererziehung, Wohnungseinrichtung, bevorstehende Termine und noch vieles mehr.

Und während meiner Arbeit, gönne ich mir öfter mal eine kleine Pause, nehme mir einen Kaffee und genieße die Sonne.
Natürlich entspricht unser Fall auch nicht ganz der Norm, aber ich glaube dass das Thema Ausgeglichenheit auch für viele Angestellte schwierig ist und sie unter Druck setzt.

Vor einigen Tagen habe ich ein par Zeilen von @Carmushka in ihrem Magazin „Things we write“ gelesen, die mich sehr bestätigen. Sie schrieb:
„Das Leben ist ein Wechselspiel, dass sich machmal in Extremen bewegt und in dem oft Nuancen den entscheidenden Unterschied ausmachen. Wir nehmen das Leben mit all seinen Perspektiven – auch wenn uns einige davon nicht gefallen.“ Sie erzählte in ihrer Instagram Story sinngemäß, dass sie lange Zeit dachte, um ein zufriedenes Leben führen zu können, müsse alles in einem ständigen Gleichgewicht sein. Doch dieses erreichte sie nicht. Sie ist vielmehr an mancher Stelle in Arbeit versunken, hat sich an anderer Stelle ihrer Tochter voll hingegeben und zu wieder anderen Zeitpunkten einfach das Leben als Frau genossen. Dabei hatte sie jedoch nie das Gefühl, dass sich alles die Waage hält. Seitdem sie nicht mehr dieses Verständnis von Gleichgewicht hat, lebt sie viel freier.
Ich kann das so sehr nachfühlen und freue mich zu lesen, wie das Thema Work-Life-Balance immer mehr relativiert wird. Denn, sind wir doch mal ehrlich, wer kennt es nicht: Noch schnell eine E-Mail nach der Arbeit beantworten, oder im Urlaub ein kurzes geschäftliches Telefonat führen.
Besteht deshalb gleich ein Missverhältnis zwischen Work and Life?

Was heißt Work-Life-Balance eigentlich?

Nachdem ich nun schon öfter den Begriff Work-Life-Balance verwendet habe, ist es an der Zeit hierfür eine Definition zu finden und zu prüfen, ob das Konzept Bestand hat und wenn ja, wie eine gute Work-Life Balance geschaffen werden kann.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend definiert den Begriff wie folgt: „Work-Life-Balance bedeutet eine neue, intelligente Verzahnung von Arbeits- und Privatleben vor dem Hintergrund einer veränderten und sich dynamisch verändernden Arbeits- und Lebenswelt.“
Dahinter steckt ein erweitertes Modell, das nicht das Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben meint.
Vielmehr werden darunter die vier wichtigsten Säulen des menschlichen Lebens verstanden. Die Gesundheit (Körper, Psyche, Fitness), Soziales (Familie, Freundschaften, Anerkennung), Kultur (Sinne, Selbstverwirklichung, Kreativität) und die Karriere (Beruf, Erfolg, Finanzen).
Wenn sich diese vier Säulen nicht in einem ausgewogenen Verhältnis befinden, fühlen wir uns oftmals gestresst, sind unzufrieden und unausgeglichen.

Macht Stress uns wirklich krank?

Ganz klar ist, zu viel Arbeit bedeutet Stress und Stress ist nicht (immer) gut, kann unter Umständen sogar der Gesundheit schaden. Allerdings ist es so: Stress ist nicht gleich Stress. Zum einen ist Stress ein sehr subjektives Empfinden, das jeder individuell einschätzt und damit unterschiedlich umgeht. Und zum Anderen gibt es den positiven Stress „Eustress“ und den negativen Stress „Distress“. Nicht beide Arten sind schädlicher Stress.

Eustress

Work-Life_BalanceIst es möglich eine perfekte Work-Life-Balance zu haben?
Eustress entsteht dann, wenn wir angespannt sind und unser Körper Stresshormone ausschüttet, aber der Grund dafür etwas Positives ist. Er entsteht zum Beispiel dann, wenn wir uns – wie ich es gerade tue – einem umfangreichen und auch herausfordernden Projekt widmen, auf das wir uns aber schon lange gefreut haben und das uns, trotz des „Drucks“ großen Spaß bereitet.

Distress

Distress ist meist mit negativen Dingen verbunden. Auch hier schüttet unser Körper Hormone aus, die unseren Körper und unseren Geist unter Strom stehen lassen. Wir fühlen ein ständiges Gefühl der Anspannung, unsere Nerven liegen blank und wir geraten oftmals in einen Modus der Verzweiflung. Das passiert oft, wenn wir an Dingen arbeiten, die uns sehr viel abverlangen keine Freude bereiten und wir uns ihnen auch nicht unbedingt gewachsen fühlen.

Gründe, weshalb wir (negativ) gestresst sind

Die Gründe, weshalb wir uns negativ gestresst fühlen können sehr vielfältig sein. Oft ist es der Job, gepaart mit dem Elterndasein und der damit einhergehenden „Belastung“ im Alltag. Wir machen uns Sorgen darüber genug zu verdienen, im Job anerkannt zu werden, unsere Aufgaben fristgerecht zu erfüllen und gleichermaßen dabei unseren Kindern und Ehepartnern gerecht zu werden.
Diese Sorgen werden durch immer kompliziertere und komplexere Aufgaben größer und größer. 1. allgemeine Belastung im Alltag
2. finanzielle Abhängigkeit
3. zu hoher Anspruch an uns selbst
4. allgemeine Versagensangst
5. „Un“Gleichgewicht der Lebensbereiche

Das alles kann unserem Körper und unserem Geist schaden. Aus diesem Grund sollten wir immer versuchen, die Stressfaktoren in unserem Leben zu reduzieren. Das klingt für mich ziemlich logisch und wenn ich das Konzept der Work-Life-Balance aus diesem Blickwinkel betrachte – es also nicht heißt, dass zu jeder Zeit jeder meiner Lebenssäulen in einem Gleichgewicht sein muss, sondern ich versuchen sollte negativen Stress zu vermeiden – dann ergibt das absolut Sinn.
Dennoch frage ich mich immer wieder, warum uns so oft suggeriert wird, dass sich der negative Stress zwangsläufig aus dem Bereich unserer Arbeit ergeben soll? Klar ist es so, dass mein Job mich sehr beansprucht und es Momente und Situationen gibt, die mich stressen, aber gleiches gilt auch für mein Privatleben. Mich stresst es extrem, mir Gedanken über die Ausbildung unserer Kindes zu machen, auf Wohnungssuche zu sein und oftmals das Gefühl zu haben meinen alltäglichen Aufgaben nicht gewachsen zu sein.
In meinem Job dagegen, fühle ich mich selten so machtlos. 90% der Dinge, die hier passieren, passieren, weil ich es so will, weil ich sie bewusst herbeiführe. In meinem Job bin ich diejenige mit dem überlegenen Wissen und das gibt mir Sicherheit und bedeutet Spaß für mich.

So macht Work-Life-Balance wirklich Sinn – Zufriedenheit ist
der Schlüssel

Doch zurück zu den vier Säulen des Lebens. Je mehr ich mich damit befasse, desto mehr verinnerliche und befürworte ich dieses Konzept.
Es gibt diese verschiedenen Aspekte in unser aller Leben, ob es nun 4 oder 40 sind, sei dahingestellt – wobei ich mit diesen 4 grundsätzlichen Aspekten sehr gut leben kann. Sinnvoll ist es für mich auch anzustreben, jedem dieser Aspekte eine gewisse Bedeutung beizumessen. Allerdings nur dann, wenn das nicht gleichermaßen heißen soll, dass sich zu jedem Zeitpunkt alle vier Säulen die Waage halten müssen. Es ist okay, wenn es zu unterschiedlichen Momenten unterschiedliche Prioritäten und Unausgewogenheiten gibt, Das Entscheidende ist, dass wir uns darüber im Klaren sein sollten, dass irgendwann jede einzelne Säule genug Aufmerksamkeit bekommen sollte.

Insbesondere erachte ich es für wichtig, eine grundsätzliche Zufriedenheit zu verspüren. Was heißt, dass nicht immer jeder Aspekt rundlaufen muss, aber dass ich spüre, dass „eigentlich alles gut ist“.

So findest du heraus, ob du wirklich zufrieden bist.

Um herauszufinden, ob diese grundsätzliche Zufriedenheit gegeben ist kann es hilfreich sein, sich hin und wieder einige Fragen zu stellen.
Was möchte ich in meinem Job noch erreichen?
Mag ich meinen Job?
Stehe ich finanziell „gut“ da?
Welche finanziellen Ziele möchte ich noch erreichen?
Habe ich genug Zeit für mich, für meinen Partner, für mein Kind?
Habe ich echte Freunde, auf die ich mich immer verlassen kann?
Fühle ich mich wohl in meiner Haut?
Bin ich gesund?
Achte ich auf meine Ernährung und Bewegung?
Was möchte ich in meinem Leben erreichen?
Welche Werte sind mir wichtig?
Kann ich mich selbst verwirklichen?
Was möchte ich noch alles erleben?

Wenn ich mir diese Fragen beantworte, dann merke ich selbst, was mir in diesem Moment besonders wichtig ist und ich kann neue Ziele definieren. Ich kann prüfen, ob ich dem Einen oder Anderen Aspekt meines Lebens vielleicht gerade eine zu große oder aber zu kleine Bedeutung beimesse und ich kann herausfinden, ob ich etwas ändern muss, um mich zufrieden zu fühlen. Mit anderen Worten, ob ich an meiner Work-Life-Balance arbeiten muss.

Quint Essenz:

1. Balance bedeutet nicht gleich perfektes Gleichgewicht

Daraus ergibt sich also für mich folgendes Ergebnis: Das Konzept der Work-Life-Balance hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Allerdings sollte es sehr differenziert und individuell betrachtet werden. Unter Balance verstehen viele ein perfektes Gleichgewicht, individuell betrachtet kann eine perfekte Work-Life-Balance allerdings ein Zustand sein, in dem der priorisierte Lebensbereich aktuell überwiegt. Ich denke auch, dass wir verstehen müssen, dass das Leben nicht komplett planbar ist. Dinge geschehen und manchmal haben wir keinen Einfluss darauf. Wir können nicht jeden Aspekt unseres Lebens zu jederzeit kontrollieren. Und der verzweifelte Versuch das zu tun, ist zum Scheitern verurteilt.
Work-Life-Balance

2. Wir sollten’s nicht zu wörtlich nehmen

Außerdem darf in meinen Augen der Begriff nicht zu wörtlich genommen werden. Es sollte gedanklich keinen Unterschied zwischen Leben und Arbeit geben. Arbeit ist Leben und für manch einen sogar die reinste Erfüllung. Arbeitszeit ist Lebenszeit und wir sollten alles daran setzen, diese Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten und den Begriff „Arbeit“ nicht per se negativ konnotieren. Wer also voll und ganz in seiner Arbeit aufgeht und das die wichtigste Säule im Leben ist, dann ist das gut so.

3. Lasst uns den Druck rausnehmen

Zudem kann das ständige Streben nach einer guten Work-Life-Balance dazu führen, dass wir aus dem Organisieren nicht mehr herauskommen. Wir versuchen anhand von zig ToDo Listen unsere Aufgaben, unseren Tag, unser gesamtes Leben zu strukturieren und planen und verzetteln uns dabei zu guter Letzt einfach. Sich zu organisieren, Ziele zu setzen und nach Veränderungen zu streben ist etwas, dass ich selbst jeden Tag mache. Ich schreibe mir selbst ToDo Listen, aber ich habe gelernt, dass es wenig effektiv ist, mir „unkontrolliert“ ToDo’s aufzuhalsen, die am Ende nicht ans Ziel führen.
Daher glaube ich, dass unfassbar wichtig ist, diese ToDo’s, die Listen, die Pläne, das Streben nach Veränderung regelmäßig zu hinterfragen. Ich möchte nicht, bei meinem Versuch alles unter einen Hut zu bekommen, in meinen ToDo’s ersticken. Also muss ich abwägen, was sinnvoll ist und was nicht.
Zu guter Letzt sollten wir uns vor Augenhalten, dass ‚Balance‘ nicht gleichzusetzen ist, mit ‚Gleichgewicht‘. Es ist unmöglich alles immer im Gleichgewicht zu halten. Dafür werden wir, unser Leben, unsere Aufgaben einfach immer komplexer und umfangreicher und wir müssen priorisieren. Echte Balance bedeutet, dass die Verteilung von Energie und Zeit ganz bewusst und individuell nach unseren Wünschen gestaltet werden sollte.

Soll also im Klartext heißen: Es ist vollkommen okay, nach einer guten Work-Life-Balance zu streben, wenn wir uns dabei nicht unnötig unter Druck setzen, weil wir dieses Konzept missverstehen. Mal geht eben die Arbeit vor, mal die Freunde und mal das Elternsein. Das ist normal und absolut richtig. Wichtig ist die grundsätzliche Zufriedenheit.

4. Behalten wir das Große Ganze im Auge

Es hilft hierbei immer einen Blick auf das große Ganze zu haben. Es geht darum, was ich wirklich will. Was macht mich glücklich? Wobei bin ich bereit Kompromisse einzugehen und wobei nicht? Ich sollte mir immer die Zeit nehmen, mich selbst zu reflektieren und meine Erwartungen und Ziele immer wieder neu zu hinterfragen. So kann ich herausfinden, ob ich grundsätzlich zufrieden bin.

Es macht also absolut Sinn, sich hin und wieder mit sich selbst und seinen Prioritäten auseinanderzusetzen. Wenn man in einer solchen Situation merkt, dass man selbst vollkommen unausgeglichen ist, oder man sich lange Zeit negativem Stress aussetzt und eine grundsätzliche Zufriedenheit nicht vorhanden ist. Dann ist es an der Zeit etwas zu ändern und das Thema Work-Life-Balance anzugehen. Liegt der Distress auf der Seite des Jobs, sollte man alles daran setzten etwas zu ändern. Möglicherweise genügt es schon, sich ein Hobby zu suchen – sich einer Sache zu widmen, die einem Spaß bereitet und nur für einen selbst ist. Wenn das nicht ausreicht, gilt es zu überlegen, ob Gewohnheiten im Job selbst geändert werden können (Überstunden, Pausenzeiten, Erreichbarkeit). Wenn auch das nicht dazu führt, den Distress zu reduzieren sollte man ernsthaft darüber nachdenken, welche Möglichkeiten es gibt, etwas anderes zu tun. Und das tolle ist: Die Möglichkeiten sind schier unendlich. Wir zeigen sie hier!

Jule und Mathias

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